Nachlässiger Umgang mit der Bremsflüssigkeit kann zu Dampfblasen führen, wenn die Bremsflüssigkeit kocht. Die Blasen erhöhen das Volumen der Bremsflüssigkeit und machen diese komprimierbar, das Bremspedal kann dann durchgedrück werden, ohne dass dabei die volle Bremswirkung entstehen würde (schwammiges Bremspedal). Schuld daran sind oft poröse Bremsschläuche. Durch diese dringt mit der Zeit Feuchtigkeit in die Bremsflüssigkeit ein. Das verringert den Siedepunkt der Flüssigkeit – am Ende verringert sich die Wirksamkeit des Bremssystems dramatisch.
Diese Hochleistungs-Fluide zeichnen sich durch einen Siedepunkt weit über dem Standard aus. Damit steigt die Widerstandsfähigkeit gegen Dampfblasen, doch auch bei niedrigen Temperaturen verbessert sich die Wirksamkeit der Bremsen. Durch die hervorragenden, vor Korrosion und Oxidation schützenden Eigenschaften sorgt die Brembo Bremsflüssigkeit für lang anhaltende, gleichbleibende chemische/physikalische Eigenschaften der Flüssigkeit; darüber hinaus wird der Bremskreislauf in seiner Gesamtheit geschützt.
Mit einem extrem hohen Siedepunkt und einer geringeren Viskosität als vorgeschrieben, erfüllt und übertrifft diese Flüssigkeit die bestehenden Mindestanforderungen erheblich. Sie ist auch für Fahrzeuge mit ABS geeignet.
Empfohlen für Fahrzeuge der allerneuesten Generation mit elektronisch gesteuerten Brems- und Fahrzeugstabilisierungssystemen wie ABS, ESP, ASR, TCS, EBD. Kennzeichnend ist die extrem niedrige Viskosität.
Besonders unempfindlich gegen hohe Temperaturen empfiehlt sich diese Bremsflüssigkeit vor allem für Hochleistungsfahrzeuge, auch mit ABS.
Diese mineralölbasierende Hydraulikflüssigkeit ist für Fahrzeuge ausgelegt, bei welchen Bremse, Fahrwerk und Lenkung in einem System integriert sind und folglich nur ein einziges Fluid nach der Spezifikation PSA B71 2710 benötigen.